Generalist oder Spezialist – welcher Typ sind Sie?

Welcher Typ sind Sie? Und was bedeutet das für Ihre Karriere?

Als Fach- und Führungskraft können Sie sich im Lauf Ihrer Karriere entweder spezialisieren oder ein breites Wissen sammeln. Die Anforderungen an Sie und Ihre Aufgaben unterscheiden sich dabei sehr, zudem bieten Ihnen die beiden Varianten jeweils andere Karrieremöglichkeiten. Wenn Sie einen Jobwechsel vollziehen möchten, haben Sie als Generalist oder Spezialist unterschiedliche Chancen auf die eine oder die andere neue Stelle. Doch wie machen Sie am besten Karriere? Als Generalist oder als Spezialist? Was unterscheidet Generalisten überhaupt von Spezialisten?

Generalisten können von allem etwas

Der Generalist verfügt über ein breites Spektrum an Wissen und Fähigkeiten, die viele Bereiche der eigenen Branche abdecken. Die Kenntnisse bleiben dabei verhältnismäßig oberflächlich. Detailwissen und einzigartige Skills sind weniger seine Sache. Der Vorteil für das Unternehmen, einen Generalisten im Team zu haben, liegt darin, dass dieser zu fast allen Aufgaben etwas beitragen kann.

Besonders relativ kleine sowie junge Unternehmen – darunter die meisten Start-Ups – profitieren erheblich von Generalisten. Denn in der Anfangsphase kann sich das Unternehmen deutlich besser entwickeln, wenn die verfügbaren Mitarbeiter und Führungskräfte breit aufgestellt und überall eingesetzt werden können. Trotzdem spezialisieren sich manche Generalisten mit der Zeit trotzdem auf eine Nische, die aber für sie mehr eine Fokussierung als ein wirkliches Karrieresprungbrett darstellt.

Spezialisten gehen in die Tiefe

Der Spezialist wendet viel Energie und Zeit auf, um sich auf ein ausgesuchtes Fachgebiet zu spezialisieren. Manchmal werden auch zwei oder mehr Fachgebiete „beherrscht“. Im Optimalfall passt die Spezialisierung natürlich zur Persönlichkeit und ist wirklich auf dem Markt gefragt. Im Gegensatz zum Generalisten sind die individuellen Kenntnisse und Fertigkeiten nicht durch ihre Breite, sondern vor allem durch ihre Tiefe gekennzeichnet.

Spezialisten werden vor allem in Unternehmen Karriere machen, die schon länger auf dem Markt sind und eine gewisse Größe haben. Dort übernehmen sie wichtige Rollen und führen das Unternehmen mit ihrem speziellen Fachwissen zum Erfolg. Viele Positionen finden sich tatsächlich erst in größeren Unternehmen bzw. Konzernen und selbst innerhalb einer Abteilung sind die Mitarbeiter dann häufig auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert.

Wer macht leichter Karriere: Der Generalist oder der Spezialist?

Ein Generalist kann in einer Führungsrolle am besten zeigen, was er kann. Als Führungskraft leiten Sie ein Team. Dieses Team besteht in den meisten Fällen aus Spezialisten. Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es, diese gezielt und effizient zu koordinieren. Sie haben als Generalist einen hervorragenden Überblick über das Arbeitsspektrum, so dass Ihnen die Aufgabe leichtfällt. Wenn Sie also Generalist bleiben möchten, streben Sie eine (weitere) Managerposition an! Aber auch ohne Spezialisierung lohnt es sich, dass Sie – auch während Sie sich in einem gesicherten Arbeitsverhältnis befinden – den Arbeitsmarkt im Blick behalten. So verpassen Sie nicht, wenn sich die Anforderungen plötzlich ändern und können rechtzeitig handeln, um Ihren persönlichen Marktwert weiter hochzuhalten.

Als Spezialist sind Sie ein Meister Ihres Fachgebietes. Aber Sie stehen in Konkurrenz. Denn natürlich sind Sie nicht der einzige „vom Fach“. Dazu kommt, dass sich (Fach)Wissen dramatisch schnell erweitert und aktualisiert. Als Spezialist müssen Sie daher permanent „am Ball“ bleiben, um auch zukünftig eine begehrte Fach- und Führungskraft zu sein. Unterschätzen Sie diese Gefahr niemals und steuern Sie rechtzeitig durch aufmerksames Beobachten und Weiterbildungen entgegen! Dabei tut ein bisschen Generalisierung auch Ihrer Karriere als fachkompetentem Spezialisten gut. Wenn Sie sich aber klug auf eine gefragte Nische festgelegt haben, die zukunftsfähig und nicht von Konkurrenz überlaufen ist, genießen Sie als wertvolle Fachkraft einen hohen Marktwert, den Sie sich entsprechend vergüten lassen dürfen.

Fazit

Spezialisten und Generalisten bringen einzigartige Vor- und Nachteile mit sich. Es lässt sich nicht pauschal sagen, was besser ist. Sicher ist: Wer auch in Zukunft erfolgreich sein möchte, sollte immer ein Auge auf den Arbeitsmarkt werfen und ein Gespür für zukünftige Entwicklungen haben. Es gilt flexibel zu bleiben und immer dazu bereit zu sein, sich im Notfall beruflich weiterzuentwickeln. Dann steht der Karriere nichts mehr im Wege – egal ob Generalist oder Spezialist!

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